Nachdem ein Wirsing auf einmal gar nicht zu verarbeiten ist, bleibt immer was an Gemüse übrig, wie in diesem Fall. Hier kommt ein Auflauf gerade richtig.
Die rohen Wirsingblätter werden am Stück blanchiert, der Strunk in der Mitte wird herausgeschnitten. Gekochte Kartoffeln werden in Scheiben geschnitten. Eine Auflaufform wird mit einer Schicht Kartoffeln, einer Schicht Wirsingstücke (ca. 4 auf 4 cm), einer Schicht Schinkenwürfel oder gebratene Speckwürfel sowie geriebenem Käse bestückt. Die Kartoffeln sowie den Wirsing sollte man mit Pfeffer und Salz würzen. Die letzte Schicht sollte Wirsing sein. Ganz zum Schluß kommt noch etwas geriebener Käse darauf. Über alles kommt dann eine Flüssigkeit bestehend aus halb Sahne und Brühe, 2 Eiern, Salz, Pfeffer, Muskat. Nicht zu viel Flüssigkeit verwenden, die Auflaufform sollte höchstens zur Hälfte aufgefüllt sein. Bei 200 Grad ca. 30 Minuten im Backofen garen. Eine Schüssel grüner Salat und fertig ist das Mittagessen.
Donnerstag, 14. Oktober 2010
Wirsing-Rouladen
Die äußeren großen Blätter des Wirsings werden blanchiert, abgeschüttelt und auf ein Küchentuch gelegt. In der Zwischenzeit werden Zwiebelwürfel, Speckwürfel, geschnittene Petersilie und kleingeschnittene Kapern in einer Pfanne gedünstet. Diese Masse kommt auf das in einer Schüssel befindliche Rinderhack, ebenso ein ganzes Ei sowie Salz, Pfeffer, Muskat und ein eingeweichtes und durchgedrücktes Brötchen oder Weißbrot. Die Fleischmasse wird vermischt und abgeschmeckt.
Bei den Kohlblättern wird der mittlere Strunk rausgeschnitten. Das Blatt wird mit Ziegen- oder Kräuterfrischkäse fein bestrichen. Auf das untere Drittel kommt nun ein Klopf vom Hackfleisch, das Blatt wird nach oben gerollt, die seitlichen Streifen werden eingeschlagen. In einer Pfanne werden die Rouladen (mit der Schnittstelle nach unten) angebraten. Nachdem sie von beiden Seiten angebraten sind, kommen sie kurz auf einen Teller. Im Bratfett wird nun etwas feingeschnittener Wirsing angedünstet und gewürzt sowie mit etwas Brühe aufgegossen. Auf diesssen Wirsing werden nun die Rouladen gesetzt, Deckel drauf und garen lassen. In einer halben Stunde dürften sie fertig sein. Hierzu hab ich Stampfkartoffeln mit Schnittlauch gemacht. Lecker!
Bei den Kohlblättern wird der mittlere Strunk rausgeschnitten. Das Blatt wird mit Ziegen- oder Kräuterfrischkäse fein bestrichen. Auf das untere Drittel kommt nun ein Klopf vom Hackfleisch, das Blatt wird nach oben gerollt, die seitlichen Streifen werden eingeschlagen. In einer Pfanne werden die Rouladen (mit der Schnittstelle nach unten) angebraten. Nachdem sie von beiden Seiten angebraten sind, kommen sie kurz auf einen Teller. Im Bratfett wird nun etwas feingeschnittener Wirsing angedünstet und gewürzt sowie mit etwas Brühe aufgegossen. Auf diesssen Wirsing werden nun die Rouladen gesetzt, Deckel drauf und garen lassen. In einer halben Stunde dürften sie fertig sein. Hierzu hab ich Stampfkartoffeln mit Schnittlauch gemacht. Lecker!
Kürbissuppe - so wie ich sie mag
Es gibt derzeit jede Menge Rezepte für Kürbissuppe.
Mein Favorit ist ganz einfach. Der Kürbis (vorzugsweise Hokaido, da kann man die Schale mitverwenden und er ist nicht so groß) wird in Würfel geschnitten. In einem Topf werden Zwiebel angedünstet, die Kürbiswürfel kommen dazu, ebenso eine kleine auch in Würfel geschnittene Petersilienwurzel sowie eine Karotte. Alles wird vermischt. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer, Muskat, etwas Kurkuma und gemörsertem Kreuzkümmel. Der Kreuzkümmel paßt besonders gut zu Kürbis und gibt der Suppe ein ganz besonderes Aroma. Am Anfang vielleicht etwas vorsichtig verwenden. Nun wird mit wenig Brühe aufgegossen (nicht zu viel Brühe verwenden, es kommen noch andere Flüssigkeiten dazu)und die Suppe wird gegart. Ist alles weich, wird mit einem Glas Orangensaft sowie flüssiger Sahne aufgegossen. Ich verwende nur noch wenig Sahne, so schmeckt es mehr nach Kürbis. Nun kann die Suppe püriert werden. Sie sollte nicht zu dünn, aber auch nicht zu dick sein. Nocheinmal abschmecken und eventuell nachwürzen. In die vorgewärmten Teller einen EL geschlagene Sahne geben, die heiße Suppe darauf verteilen und mit Kürbiskernöl garnieren. Laßt es Euch schmecken - sowas sollte es einmal in der Woche geben!
Mein Favorit ist ganz einfach. Der Kürbis (vorzugsweise Hokaido, da kann man die Schale mitverwenden und er ist nicht so groß) wird in Würfel geschnitten. In einem Topf werden Zwiebel angedünstet, die Kürbiswürfel kommen dazu, ebenso eine kleine auch in Würfel geschnittene Petersilienwurzel sowie eine Karotte. Alles wird vermischt. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer, Muskat, etwas Kurkuma und gemörsertem Kreuzkümmel. Der Kreuzkümmel paßt besonders gut zu Kürbis und gibt der Suppe ein ganz besonderes Aroma. Am Anfang vielleicht etwas vorsichtig verwenden. Nun wird mit wenig Brühe aufgegossen (nicht zu viel Brühe verwenden, es kommen noch andere Flüssigkeiten dazu)und die Suppe wird gegart. Ist alles weich, wird mit einem Glas Orangensaft sowie flüssiger Sahne aufgegossen. Ich verwende nur noch wenig Sahne, so schmeckt es mehr nach Kürbis. Nun kann die Suppe püriert werden. Sie sollte nicht zu dünn, aber auch nicht zu dick sein. Nocheinmal abschmecken und eventuell nachwürzen. In die vorgewärmten Teller einen EL geschlagene Sahne geben, die heiße Suppe darauf verteilen und mit Kürbiskernöl garnieren. Laßt es Euch schmecken - sowas sollte es einmal in der Woche geben!
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Kürbissuppe - so wie ich sie mag
Gulasch vom Rind mit viel Zwiebeln und Paprika
Hi, wenn' kühler wird, ändert sich auch der Speiseplan und es stehen wieder mehr Herzhafte Sachen auf der Tagesordnung. So hab ich mich an das gute alte Gulasch erinnert.
Man nehme schönes Rindfleisch zum Braten und schneide es in gleichgroße, nicht zu kleine Würfel und gebe es in eine Schüssel, das Fleisch wird mit Salz, Pfeffer und Paprika gewürzt sowie leicht mit Mehl bestäubt. In eine zweite, gleich große Schüssel, gibt man geschnittene Zwiebel, ich halbiere die Zwiebel und schneide sie dann in halbe Ringe. In einem großen Bräter wird Butterschmalz erhitzt und die Fleischwürfel werden kross angebraten und kommen dann wieder in die Schüssel. Jetzt kommen die Zwiebel in den Bräter und werden angebraten. In der Zwischenzeit 2-3 rote Paprika schälen und in kleine Würfel schneiden. Sobald die Zwiebel etwas Farbe angenommen haben, kommen die Paprikawürfel dazu. Da bei uns die Schärfe-Empfindungen etwas unterschiedlich sind, schneide ich die Chili nicht in Würfel sondern gebe sie am Stück dazu. Wer's dann am Tisch schärfer mag, kann sich eine der Chilis aufschneiden und unter seinen Gulasch mischen. Sind die Chilis klein, gebe ich 4 dazu, bei etwas größeren 2. Jetzt kommt auch das Fleisch in den Bräter, alles wird gemischt und noch mit etwas Cayenne-Pfeffer aufgemischt. An Flüssigkeit gebe ich ganz wenig Brühe dazu, das Fleisch soll auf kleiner Flamme bei geschlossenem Deckel garen und Flüssigkeit ziehen. Ca. 2 Stunden dauert das auf niedriger Stufe. Zwischendurch immer wieder umrühren. Ich hab dazu Kartoffelbrei und Endiviensalat gemacht. Guten Appetit.
Man nehme schönes Rindfleisch zum Braten und schneide es in gleichgroße, nicht zu kleine Würfel und gebe es in eine Schüssel, das Fleisch wird mit Salz, Pfeffer und Paprika gewürzt sowie leicht mit Mehl bestäubt. In eine zweite, gleich große Schüssel, gibt man geschnittene Zwiebel, ich halbiere die Zwiebel und schneide sie dann in halbe Ringe. In einem großen Bräter wird Butterschmalz erhitzt und die Fleischwürfel werden kross angebraten und kommen dann wieder in die Schüssel. Jetzt kommen die Zwiebel in den Bräter und werden angebraten. In der Zwischenzeit 2-3 rote Paprika schälen und in kleine Würfel schneiden. Sobald die Zwiebel etwas Farbe angenommen haben, kommen die Paprikawürfel dazu. Da bei uns die Schärfe-Empfindungen etwas unterschiedlich sind, schneide ich die Chili nicht in Würfel sondern gebe sie am Stück dazu. Wer's dann am Tisch schärfer mag, kann sich eine der Chilis aufschneiden und unter seinen Gulasch mischen. Sind die Chilis klein, gebe ich 4 dazu, bei etwas größeren 2. Jetzt kommt auch das Fleisch in den Bräter, alles wird gemischt und noch mit etwas Cayenne-Pfeffer aufgemischt. An Flüssigkeit gebe ich ganz wenig Brühe dazu, das Fleisch soll auf kleiner Flamme bei geschlossenem Deckel garen und Flüssigkeit ziehen. Ca. 2 Stunden dauert das auf niedriger Stufe. Zwischendurch immer wieder umrühren. Ich hab dazu Kartoffelbrei und Endiviensalat gemacht. Guten Appetit.
Freitag, 1. Oktober 2010
Spitzkohl mit Fischragout
Da ich die vier großen Blätter vom Spitzkohl gesichert habe, mußte ich mir überlegen, wie ich sie verwenden möchte. Und da heute Freitag ist, dachte ich mir, man könnte es doch einmal mit Fischragout im Spitzkohlwickel probieren.
Die Blätter werden in reichlich Wasser blanchiert, das dauert ca. 3-4 Minuten. Danach werden sie abgetropft und auf ein Küchentuch gelegt und abgetrocknet.
In der Zwischenzeit kann man in einer Pfanne Zwiebelwürfel oder Frühlingszwiebeln sowie ganz feine Speckwürfelchen andünsten, ebenso grob geschnittene Petersilie.
Ich habe mich für Rotbarschfilet entschieden, man kann sicher auch jedes andere Fischfilet verwenden. Die Fischfilets werden in ganz kleine Würfelchen geschnitten und kommen in eine Schüssel, wenig salzen, mehr pfeffern. Ebenso Zwiebel- und Speckwürfelchen sowie die Petersilie. Dann hab ich noch feingeschnittene Kapern, etwas Worcersauce sowie Piment und Curry dazugegeben, sowie ca. 2 EL Creme Fraiche und frische Thymianblätter. Alles gut vermischen. Von den Kohlblättern den Strunk vorsichtig entfernen. Die Fischmasse auf das untere Drittel des Kohlblattes legen, einmal hochschlagen, dann die Seitenteile einschlagen sowie weiter hochschlagen. Mit der Öffnung nach unten in einer Pfanne in Butterschmalz anbraten. In einem kleineren Pfännchen hab ich in der Zwischenzeit Zwiebelringe angebraten sowie mit Brühe abgelöscht. Die angebratenen Rouladen kurz aus der großen Pfanne nehmen, die Zwiebel-Brühe umschütten, die Rouladen auf die Zwiebelbrühe setzen, Deckel drauf und von jeder Seite 6 Minuten auf mittlerer Stufe garen. Ganz gut passen Salzkartoffeln dazu. Ich war überrascht, wie gut es geschmeckt hat, aber das kommt daher, weil der Spitzkohl ein "zartes" Gemüse ist. Müßt Ihr unbedingt ausprobieren.
Die Blätter werden in reichlich Wasser blanchiert, das dauert ca. 3-4 Minuten. Danach werden sie abgetropft und auf ein Küchentuch gelegt und abgetrocknet.
In der Zwischenzeit kann man in einer Pfanne Zwiebelwürfel oder Frühlingszwiebeln sowie ganz feine Speckwürfelchen andünsten, ebenso grob geschnittene Petersilie.
Ich habe mich für Rotbarschfilet entschieden, man kann sicher auch jedes andere Fischfilet verwenden. Die Fischfilets werden in ganz kleine Würfelchen geschnitten und kommen in eine Schüssel, wenig salzen, mehr pfeffern. Ebenso Zwiebel- und Speckwürfelchen sowie die Petersilie. Dann hab ich noch feingeschnittene Kapern, etwas Worcersauce sowie Piment und Curry dazugegeben, sowie ca. 2 EL Creme Fraiche und frische Thymianblätter. Alles gut vermischen. Von den Kohlblättern den Strunk vorsichtig entfernen. Die Fischmasse auf das untere Drittel des Kohlblattes legen, einmal hochschlagen, dann die Seitenteile einschlagen sowie weiter hochschlagen. Mit der Öffnung nach unten in einer Pfanne in Butterschmalz anbraten. In einem kleineren Pfännchen hab ich in der Zwischenzeit Zwiebelringe angebraten sowie mit Brühe abgelöscht. Die angebratenen Rouladen kurz aus der großen Pfanne nehmen, die Zwiebel-Brühe umschütten, die Rouladen auf die Zwiebelbrühe setzen, Deckel drauf und von jeder Seite 6 Minuten auf mittlerer Stufe garen. Ganz gut passen Salzkartoffeln dazu. Ich war überrascht, wie gut es geschmeckt hat, aber das kommt daher, weil der Spitzkohl ein "zartes" Gemüse ist. Müßt Ihr unbedingt ausprobieren.
Spitzkohl - Krautsalat
Viel feiner als vom runden Kohl ist der Krautsalat vom Spitzkohl.
In einer großen Schüssel eine Vinaigrette zubereiten, aus Rapsoel, Altmeister-Weinessig, Salz, Pfeffer und Kümmel, diese gut mit dem Schneebesen vermischen. Da hinein kommt der sehr fein geschnittene Spitzkohl. Gründlich vermischen und für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen. Nochmal mischen und eventuell nachwürzen sowie mit frischem Schnittlauch garnieren. Geht schnell und schmeckt hervorragend.
In einer großen Schüssel eine Vinaigrette zubereiten, aus Rapsoel, Altmeister-Weinessig, Salz, Pfeffer und Kümmel, diese gut mit dem Schneebesen vermischen. Da hinein kommt der sehr fein geschnittene Spitzkohl. Gründlich vermischen und für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen. Nochmal mischen und eventuell nachwürzen sowie mit frischem Schnittlauch garnieren. Geht schnell und schmeckt hervorragend.
Spitzkohl - Gemüsesuppe
Diese Woche hatte der Spitzkohl seinen Auftritt. Insgesamt drei mal, wie die nachfolgenden Rezepte zeigen. Vom Spitzkohl habe ich zuerst die ersten vier großen Blätter vorsichtig abgetrennt und beiseite gelegt - sie finden Verwendung für das Fischragout.
Am ersten Tag gab es eine Spitzkohl-Gemüsesuppe.
Siedfleisch und Suppengemüse sind die Grundlage. In die frisch gekochte Brühe werden nach und nach folgende Gemüse gegeben: feingewürfelte Petersilienwurzel, in dünne Scheiben geschnittene Gelbe Rüben, der von der Spitze beginnende fein geschnittene Kohl - ca. 1/3, Kohlrabistifte sowie schon gekochte Kartoffelwürfel. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer, ganz klein geschnittene Ingwerwürfelchen, etwas Ras el Hanout, roter Curry, Kümmel und Fenchelsamen. Die Gemüse werden solange geköchtelt, bis sie weich sind, aber nicht zu weich. Dann kommt das in Würfel geschnittene Siedfleisch dazu, frische Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch kommen ganz zum Schluß obendrauf. Wer Lust hat, kann auch am Tisch auch noch etwas Leinöl oder Kürbiskernöl sowie einen Klacks Creme Fraiche dazunehmen. Schmeckt prima, macht ein gutes warmes Gefühl und ist kalorienarm.
Am ersten Tag gab es eine Spitzkohl-Gemüsesuppe.
Siedfleisch und Suppengemüse sind die Grundlage. In die frisch gekochte Brühe werden nach und nach folgende Gemüse gegeben: feingewürfelte Petersilienwurzel, in dünne Scheiben geschnittene Gelbe Rüben, der von der Spitze beginnende fein geschnittene Kohl - ca. 1/3, Kohlrabistifte sowie schon gekochte Kartoffelwürfel. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer, ganz klein geschnittene Ingwerwürfelchen, etwas Ras el Hanout, roter Curry, Kümmel und Fenchelsamen. Die Gemüse werden solange geköchtelt, bis sie weich sind, aber nicht zu weich. Dann kommt das in Würfel geschnittene Siedfleisch dazu, frische Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch kommen ganz zum Schluß obendrauf. Wer Lust hat, kann auch am Tisch auch noch etwas Leinöl oder Kürbiskernöl sowie einen Klacks Creme Fraiche dazunehmen. Schmeckt prima, macht ein gutes warmes Gefühl und ist kalorienarm.
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