Hi Max und Moritz, hier ein paar Tipps für die Resteverwertung.
Solltet Ihr mal Tafelspitz oder ein anderes gekochtes oder gebratenes Fleisch (z.B. Hühnerbrüstchen) übrig haben, könnt Ihr Euch hier ein paar Anregungen holen.
Da man Tafelspitz ja immer in einem großen Stück zubereitet (bei mir waren es 2 kg) bleibt bestimmt etwas vom Fleisch übrig. Das habe ich zum einen in Scheiben geschnitten und zusammen mit dem Kochgemüse und etwas Fleischbrühe in eine Pfanne gegeben, so wird es auch heißgemacht. Dazu habe ich für heute frischen Spinat gekocht. Zwiebel werden in Olivenoel angedünstet, dann kommen ein paar kleingeschnittene Cocktailtomaten dazu, ebenso mit andünsten, Salz, Pfeffer, Knoblauch, Deckel drauf - in ein paar Minuten ist der Spinat fertig.
Dazu gibt es heute Stampfkartoffeln und noch etwas von der Meerrettich-Sauce.
Da ich von gestern auch noch gekochte Bohnen übrig hab, gibt es morgen einen Kartoffelauflauf mit Gemüse. Dafür koche ich heute mit den Stampfkartoffeln ein paar Kartoffeln mehr (was ich übrigens immer tue, gekochte Kartoffeln kann man immer brauchen). Eine Aufflaufform wird mit Olivenoel eingepinselt und schichtweise kommen Kartoffelscheiben (bitte jede Schicht salzen), gekochte Bohnen, dann eine Schicht Tomatenscheiben, zum Schluß mit Kartoffeln aufhören. Da ich noch einen Rest Gorgonzola im Kühlschrank habe, wird dieser in Scheiben ganz zum Schluß draufgegeben. Ich glaube, das kann man essen!
Noch eine andere Variante vom Tafelspitz. Es ist immer noch Fleisch übrig.
Dieses ist sehr gut geeignet für den Asiatischen Glasnudelsalat mit Rindfleisch (siehe Rezept 18. August 2010). Da ich immer noch grüne Bohnen übrig hatte und auch von dem Suppengemüse, hab ich keine chin. Gemüse aus der Dose aufgemacht. Es war von allem reichlich vorhanden. Der Salat ist schnell geschnibbelt und kann im Kühlschrank durchziehen, man kann ihn auch ruhig 2-3 Tage aufbewahren, aber so lange wird er nicht im Kühlschrank stehen ...
Sonntag, 5. Dezember 2010
Samstag, 4. Dezember 2010
Tafelspitz nach Wiener Art
Nach zwei fleischlosen Tagen hatten wir Lust auf gekochtes Fleisch und da ist der Tafelspitz genau die richtige Wahl.
In einem großen Bräter werden ca. 2 Liter Wasser mit Salz aufgekocht, da hinein kommt der Tafelspitz sowie ein paar Rinderknochen. Innerhalb von ein paar Minuten sammelt sich an der Oberfläche Schaum, der mit einer Schaumkelle entfernt wird. Nun kommt der Deckel bis auf ca. 2 cm, die offen sind, drauf und das Fleisch wird in 1 1/2 Stunden leise geköchelt. Zwischendurch ein bis zweimal umdrehen.
In der Zwischenzeit kann man nun die anderen Arbeiten erledigen, d.h. Gemüse putzen. 2-3 Möhren, 1 Petersilienwurzel, 1 kleiner Sellerie sowie 1 Lauchstange werden geschält und geputzt und in gleichgroße, ca. 5 cm lange Stifte geschnitten. Der Lauch wird nur halbiert und dann ebenfalls in 5 cm große Stücke geschnitten. Eine große Gemüsezwiebel wird in feine Ringe geschnitten. Dieses Gemüse kommt nach 1 1/2 Stunden zum Fleisch dazu und wird in ca. 20 Minuten gargekocht. Ich geb dann immer noch einen Rinderbrühwürfel mit dazu.
Zum Tafelspitz Wiener Art gehören dann noch grüne Bohnen sowie eine Meerrettichsauce. Die grünen Prinzeß-TK-Bohnen kommen für 8 Minuten ins sprudelnde Wasser und werden abgegossen. Olivenoel und Butter werden im Kochtopf zerlassen, ein paar Zwiebelwürfel werden mit angedünstet, nun kommen die heißen Bohnen dazu. Alles wird gesalzen und gepfeffert und mit etwas getrocknetem Bohnenkraut verfeinert. Die Bohnen können nun auf ganz kleiner Flamme warmgehalten werden, bis der Rest fertig ist.
Für eine Meerrettichsauce wird 1/2 frischer Meerrettich im Mixer püriert und sofort mit kalter Milch übergossen und auf die Seite gestellt. Das verhindert, daß der Meerrettich braun wird. In einem kleinen Topf wird Butter zerlassen, dann kommen 1-2 EL Mehl dazu und es wird ein paar Minuten kräftig gerührt, es darf auf keinen Fall braun werden. Dies wird verhindert, in dem man mit Milch und süßer Sahne ablöscht, wieder mit dem Schneebesen kräftig rühren, daß keine Klümpchen entstehen. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker, ein paar Tropfen Zitronensaft sowie Muskat. Auf kleiner Flamme warmhalten und dann 5 Minuten bevor serviert wird, den in Milch eingelegten Meerrettich dazugeben.
Es sieht hübsch aus, wenn man nun in Pastatellern serviert. Das Fleisch wird aufgeschnitten und zur Hälfte mit Meerrettichsauce begossen, neben die Fleischscheiben kommen die Gemüsestreifen, daneben die Bohnen und zuguterletzt gehören noch frische Bratkartoffeln dazu. Diese mit frischer Petersilie bestreuen.
Ein richtiges Sonntagsessen. Guten Appetit.
In einem großen Bräter werden ca. 2 Liter Wasser mit Salz aufgekocht, da hinein kommt der Tafelspitz sowie ein paar Rinderknochen. Innerhalb von ein paar Minuten sammelt sich an der Oberfläche Schaum, der mit einer Schaumkelle entfernt wird. Nun kommt der Deckel bis auf ca. 2 cm, die offen sind, drauf und das Fleisch wird in 1 1/2 Stunden leise geköchelt. Zwischendurch ein bis zweimal umdrehen.
In der Zwischenzeit kann man nun die anderen Arbeiten erledigen, d.h. Gemüse putzen. 2-3 Möhren, 1 Petersilienwurzel, 1 kleiner Sellerie sowie 1 Lauchstange werden geschält und geputzt und in gleichgroße, ca. 5 cm lange Stifte geschnitten. Der Lauch wird nur halbiert und dann ebenfalls in 5 cm große Stücke geschnitten. Eine große Gemüsezwiebel wird in feine Ringe geschnitten. Dieses Gemüse kommt nach 1 1/2 Stunden zum Fleisch dazu und wird in ca. 20 Minuten gargekocht. Ich geb dann immer noch einen Rinderbrühwürfel mit dazu.
Zum Tafelspitz Wiener Art gehören dann noch grüne Bohnen sowie eine Meerrettichsauce. Die grünen Prinzeß-TK-Bohnen kommen für 8 Minuten ins sprudelnde Wasser und werden abgegossen. Olivenoel und Butter werden im Kochtopf zerlassen, ein paar Zwiebelwürfel werden mit angedünstet, nun kommen die heißen Bohnen dazu. Alles wird gesalzen und gepfeffert und mit etwas getrocknetem Bohnenkraut verfeinert. Die Bohnen können nun auf ganz kleiner Flamme warmgehalten werden, bis der Rest fertig ist.
Für eine Meerrettichsauce wird 1/2 frischer Meerrettich im Mixer püriert und sofort mit kalter Milch übergossen und auf die Seite gestellt. Das verhindert, daß der Meerrettich braun wird. In einem kleinen Topf wird Butter zerlassen, dann kommen 1-2 EL Mehl dazu und es wird ein paar Minuten kräftig gerührt, es darf auf keinen Fall braun werden. Dies wird verhindert, in dem man mit Milch und süßer Sahne ablöscht, wieder mit dem Schneebesen kräftig rühren, daß keine Klümpchen entstehen. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker, ein paar Tropfen Zitronensaft sowie Muskat. Auf kleiner Flamme warmhalten und dann 5 Minuten bevor serviert wird, den in Milch eingelegten Meerrettich dazugeben.
Es sieht hübsch aus, wenn man nun in Pastatellern serviert. Das Fleisch wird aufgeschnitten und zur Hälfte mit Meerrettichsauce begossen, neben die Fleischscheiben kommen die Gemüsestreifen, daneben die Bohnen und zuguterletzt gehören noch frische Bratkartoffeln dazu. Diese mit frischer Petersilie bestreuen.
Ein richtiges Sonntagsessen. Guten Appetit.
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Tafelspitz nach Wiener Art
Gulasch
Es war mal wieder Zeit für Gulasch, ein total praktisches Essen, man macht ein bißchen mehr und hat am nächsten Tag, mit anderen Beilagen, ein fast neues Essen.
Da ich ja immer das gute Bio-Rindfleisch eingefroren habe, dachte ich, ein Bratenstück ist für diesen Gulasch wunderbar.
Ich habe das Fleisch in etwas größere Würfel geschnitten und in eine große Schüssel gegeben, dann wurde es gesalzen und gepfeffert und leicht mit Mehl bestäubt - alles mischen.
In der Zwischenzeit habe ich in einem großen Bräter Schmalz zerlassen und dann die Fleischstücke kurz und kräftig angebraten, dann kommen sie wieder in die Schüssel. Im Bratfett werden nun viele Zwiebel (ich nehme dann immer eine große Gemüsezwiebel, das ist praktisch)ausgiebig angedünstet, da hinein kommen dann ebenso viele geschälte und klein geschnittene rote Paprikawürfel. Nochmal in aller Ruhe mit andünsten. Nun kommen die Fleischstücke sowie der Fleischsaft aus der Schüssel mit dazu - alles mischen. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer, Cayenne-Pfeffer, eine ganze Knoblauchzehe sowie 1-2 kleine Chillischoten (am Stück) gebe ich auch dazu. Nun wird das ganze mit einer halben Flasche gutem Rotwein abgelöscht, einmal kräftig aufgekocht, dann kommt der Deckel drauf und dann gebe ich das Ganze in den auf 175 Grad vorgeheizten Backofen. Wie immer habe ich ein Kuchenblech mit Wasser gefüllt unten im Backofen, das gibt die notwendige Feuchtigkeit. Ein- bis zweimal umrühren, ansonsten läßt man den Gulasch einfach im Ofen garen. Nach einer Stunde ist er fertig und schmeckt wunderbar mürbe und saftig.
Dazu gab's bei uns Rosenkohl und Stampfkartoffeln.
Da ich ja immer das gute Bio-Rindfleisch eingefroren habe, dachte ich, ein Bratenstück ist für diesen Gulasch wunderbar.
Ich habe das Fleisch in etwas größere Würfel geschnitten und in eine große Schüssel gegeben, dann wurde es gesalzen und gepfeffert und leicht mit Mehl bestäubt - alles mischen.
In der Zwischenzeit habe ich in einem großen Bräter Schmalz zerlassen und dann die Fleischstücke kurz und kräftig angebraten, dann kommen sie wieder in die Schüssel. Im Bratfett werden nun viele Zwiebel (ich nehme dann immer eine große Gemüsezwiebel, das ist praktisch)ausgiebig angedünstet, da hinein kommen dann ebenso viele geschälte und klein geschnittene rote Paprikawürfel. Nochmal in aller Ruhe mit andünsten. Nun kommen die Fleischstücke sowie der Fleischsaft aus der Schüssel mit dazu - alles mischen. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer, Cayenne-Pfeffer, eine ganze Knoblauchzehe sowie 1-2 kleine Chillischoten (am Stück) gebe ich auch dazu. Nun wird das ganze mit einer halben Flasche gutem Rotwein abgelöscht, einmal kräftig aufgekocht, dann kommt der Deckel drauf und dann gebe ich das Ganze in den auf 175 Grad vorgeheizten Backofen. Wie immer habe ich ein Kuchenblech mit Wasser gefüllt unten im Backofen, das gibt die notwendige Feuchtigkeit. Ein- bis zweimal umrühren, ansonsten läßt man den Gulasch einfach im Ofen garen. Nach einer Stunde ist er fertig und schmeckt wunderbar mürbe und saftig.
Dazu gab's bei uns Rosenkohl und Stampfkartoffeln.
Sonntag, 28. November 2010
Spaghetti puttanesca
Kürzlich kam im Fernsehen ein Film, da wurden Spaghetti puttanesca gegessen. Neugierig wie ich bin, habe ich in meinem Küchenlexikon nachgeschaut. Spaghetti puttanesca heißt wörlich übersetzt "Hurenspaghetti". In obigem Film wurde gefragt, was sind eigentlich Spaghetti puttanesca - daraufhin hat der Koch gesagt, das sind Hurenspaghetti. Warum heißen die Hurenspaghetti? Weil sie so schnell gehen und so scharf sind .... das zum Thema Spaghetti puttanesca.
Knoblauch und Chilli werden in Olivenöl gedünstet, da hinzu kommen kleingeschnittene Sardellenfilets, Kapern und schwarze Oliven, alles kleingehackt. Zusätzlich fügt man kleingeschnittene Tomaten sowie Tomatenmark dazu, das alles wird gepfeffert und auf kleiner Flamme warmgehalten. Eventuell kann man einen EL vom Spaghettiwasser hinzugeben.
Die Spaghetti werden wie üblich gekocht, abgegossen und kommen ziemlich naß in den Topf zurück. Die Sauce puttanesca wird unter die Spaghetti gemischt, zusammen mit frischer Petersilie, dann wird serviert. Etwas frisch geriebener Parmesan wird am Tisch auf den Teller gerieben.
Ich glaube, das wird eines meiner Lieblings-Spaghetti-Rezepte. Es ist ziemlich scharf und schmeckt hervorragend. Guten Appetit.
Knoblauch und Chilli werden in Olivenöl gedünstet, da hinzu kommen kleingeschnittene Sardellenfilets, Kapern und schwarze Oliven, alles kleingehackt. Zusätzlich fügt man kleingeschnittene Tomaten sowie Tomatenmark dazu, das alles wird gepfeffert und auf kleiner Flamme warmgehalten. Eventuell kann man einen EL vom Spaghettiwasser hinzugeben.
Die Spaghetti werden wie üblich gekocht, abgegossen und kommen ziemlich naß in den Topf zurück. Die Sauce puttanesca wird unter die Spaghetti gemischt, zusammen mit frischer Petersilie, dann wird serviert. Etwas frisch geriebener Parmesan wird am Tisch auf den Teller gerieben.
Ich glaube, das wird eines meiner Lieblings-Spaghetti-Rezepte. Es ist ziemlich scharf und schmeckt hervorragend. Guten Appetit.
Hackbraten mit Sauerkraut
Hi, eigentlich wollte ich Gulasch Szegedin machen, aber ich habe das falsche Fleisch aufgetaut, nämlich nicht Rinderbraten sondern Rinderhackfleisch. Das Sauerkraut lag auch bereit, also habe ich kurz entschlossen Hackbraten mit Sauerkraut gemacht.
Das Sauerkraut habe ich beim Metzger gekauft, es ist Kraut vom Spitzkohl.
Die Zwiebelwürfel werden in Schmalz gedämpft, zusammen mit einem grob geriebenen Apfel, dazu kommt etwas brauner Zucker. Danach füge ich das Kraut bei und lasse es auf großer Flamme etwas anrösten, es wird mit wenig Mehl bestäubt und oft gewendet. Mit Apfelsaft und Apfelwein (Most) wird abgelöscht. Zerstoßene Lorbeerblätter und Wacholderbeeren kommen noch dazu. Nun wird das Kraut gar gekocht, immer wieder umgerührt und fertig ist es.
Das Rinderhack kommt in einer große Schüssel. In einer Pfanne werden Zwiebelwürfel mit Speckwürfelchen und Petersilie gedünstet und kommt in die Pfanne zu dem Hackfleisch. Salz, Pfeffer, Piment, Cayennepfeffer, kleingeschnittene Paprika, 1-2 Eier sowie Semmelbrösel werden mit untergemischt. Das alles gibt eine homogene Masse. Diese wird in eine Auflaufform oder Bratenreine gegeben, mit Oel leicht beträufelt sowie mit Parmaschinken zugedeckt. In gut einer Stunde ist der Hackbraten bei 175 Grad im Ofen fertig. Schmeckt lecker mit Sauerkraut und Salzkartoffeln.
Sollte etwas übrig bleiben, kann man den Hackbraten auch als kleines Abendessen anbieten, zusammen mit Rote Bete Salat (siehe Rezept 16. September 2010) und Waldorfsalat.
Hier das Rezept für Waldorfsalat. In einer Schüssel wird zuerst die Salatsauce zubereitet. Eine Zitrone wird ausgepresst, es wird etwas gesalzen und gezuckert und mit Creme Fraiche sowie flüssiger süßer Sahne glattgerührt. Hierhinein kommt jetzt die geraspelte Sellerie, so wird sie auch nicht braun. Ebenso wird ein ganzer Apfel hineingeraspelt. Alles vermischen. Dann kommen noch etwas kleiner gehackte Walnüsse dazu, ebenfalls vermischen. Nun gebe ich den Waldorfsalat zum Durchziehen in den Kühlschrank. Kurz vor dem Servieren hebe ich noch etwas steif geschlagene Sahne unter und fertig ist der Waldorfsalat.
Das Sauerkraut habe ich beim Metzger gekauft, es ist Kraut vom Spitzkohl.
Die Zwiebelwürfel werden in Schmalz gedämpft, zusammen mit einem grob geriebenen Apfel, dazu kommt etwas brauner Zucker. Danach füge ich das Kraut bei und lasse es auf großer Flamme etwas anrösten, es wird mit wenig Mehl bestäubt und oft gewendet. Mit Apfelsaft und Apfelwein (Most) wird abgelöscht. Zerstoßene Lorbeerblätter und Wacholderbeeren kommen noch dazu. Nun wird das Kraut gar gekocht, immer wieder umgerührt und fertig ist es.
Das Rinderhack kommt in einer große Schüssel. In einer Pfanne werden Zwiebelwürfel mit Speckwürfelchen und Petersilie gedünstet und kommt in die Pfanne zu dem Hackfleisch. Salz, Pfeffer, Piment, Cayennepfeffer, kleingeschnittene Paprika, 1-2 Eier sowie Semmelbrösel werden mit untergemischt. Das alles gibt eine homogene Masse. Diese wird in eine Auflaufform oder Bratenreine gegeben, mit Oel leicht beträufelt sowie mit Parmaschinken zugedeckt. In gut einer Stunde ist der Hackbraten bei 175 Grad im Ofen fertig. Schmeckt lecker mit Sauerkraut und Salzkartoffeln.
Sollte etwas übrig bleiben, kann man den Hackbraten auch als kleines Abendessen anbieten, zusammen mit Rote Bete Salat (siehe Rezept 16. September 2010) und Waldorfsalat.
Hier das Rezept für Waldorfsalat. In einer Schüssel wird zuerst die Salatsauce zubereitet. Eine Zitrone wird ausgepresst, es wird etwas gesalzen und gezuckert und mit Creme Fraiche sowie flüssiger süßer Sahne glattgerührt. Hierhinein kommt jetzt die geraspelte Sellerie, so wird sie auch nicht braun. Ebenso wird ein ganzer Apfel hineingeraspelt. Alles vermischen. Dann kommen noch etwas kleiner gehackte Walnüsse dazu, ebenfalls vermischen. Nun gebe ich den Waldorfsalat zum Durchziehen in den Kühlschrank. Kurz vor dem Servieren hebe ich noch etwas steif geschlagene Sahne unter und fertig ist der Waldorfsalat.
Montag, 22. November 2010
Kartoffelsuppe mit Steinpilzen
Es ist Suppenwetter.
Diese Kartoffelsuppe ist meine Lieblingssuppe.
Grobe Zwiebelwürfel werden in Butterschmalz angedünstet, danach kommen in Scheiben geschnittene Möhren dazu (nicht allzuviele, vielleicht 2-3 Stück) sowie in grobe Würfel geschnittene Kartoffeln. Eine in Würfel geschnittene Petersilienwurzel darf nicht fehlen, sie gibt ein gutes Aroma. Frischer Majoran gehört noch rein, salzen und pfeffern und mit Hühnerbrühe aufgießen, nicht zu viel Flüssigkeit nehmen, man kann später immer noch zugeben. Jetzt wird das Ganze weichgekocht und püriert.
Ich püriere immer gerne, allerdings können schon noch ein paar kleine Gemüsestücke zu sehen sein.
Während die Kartoffelsuppe gart werden die Steinpilze in einem extra Topf zubereitet. Die Steinpilze habe ich immer tiefgefroren im Haus. Sie sollten entweder am Stück oder grob gehackt sein. Sie werden zusammen mit Zwiebelwürfelchen in einem kleinen Topf angedünstet, mit wenig Brühe aufgegossen, gesalzen und gepfeffert und in kurzer Zeit fast weich gekocht. Nach dem Pürieren gebe ich dann den Inhalt des Topfes zur pürierten Kartoffelsuppe. Die Steinpilze dürfen natürlich nicht püriert sein.
Jetzt kommt noch etwas süße Sahne dazu. Die Suppe sollte nicht zu dick, aber auch nicht zu dünn sein, so, wie es jedem beliebt. Kurz vor dem Servieren hebe ich noch vorsichtig geschlagene Sahne darunter und garniere dann mit reichlich frischer Petersilie.
Eine andere Variante ist Kartoffelsuppe mit kleingeschnittenen Saitenwürstle oder mit Büsumer Krabben - auch sehr lecker. Die Saitenwürstle zum Schluß noch 5 Minuten mit heißmachen. Die Büsumer Krabben roh in den vorgewärmten Teller legen und die sehr heiße Suppe darauf geben, das reicht. Schmeckt köstlich.
Guten Appetit, der Winter kann kommen!
Diese Kartoffelsuppe ist meine Lieblingssuppe.
Grobe Zwiebelwürfel werden in Butterschmalz angedünstet, danach kommen in Scheiben geschnittene Möhren dazu (nicht allzuviele, vielleicht 2-3 Stück) sowie in grobe Würfel geschnittene Kartoffeln. Eine in Würfel geschnittene Petersilienwurzel darf nicht fehlen, sie gibt ein gutes Aroma. Frischer Majoran gehört noch rein, salzen und pfeffern und mit Hühnerbrühe aufgießen, nicht zu viel Flüssigkeit nehmen, man kann später immer noch zugeben. Jetzt wird das Ganze weichgekocht und püriert.
Ich püriere immer gerne, allerdings können schon noch ein paar kleine Gemüsestücke zu sehen sein.
Während die Kartoffelsuppe gart werden die Steinpilze in einem extra Topf zubereitet. Die Steinpilze habe ich immer tiefgefroren im Haus. Sie sollten entweder am Stück oder grob gehackt sein. Sie werden zusammen mit Zwiebelwürfelchen in einem kleinen Topf angedünstet, mit wenig Brühe aufgegossen, gesalzen und gepfeffert und in kurzer Zeit fast weich gekocht. Nach dem Pürieren gebe ich dann den Inhalt des Topfes zur pürierten Kartoffelsuppe. Die Steinpilze dürfen natürlich nicht püriert sein.
Jetzt kommt noch etwas süße Sahne dazu. Die Suppe sollte nicht zu dick, aber auch nicht zu dünn sein, so, wie es jedem beliebt. Kurz vor dem Servieren hebe ich noch vorsichtig geschlagene Sahne darunter und garniere dann mit reichlich frischer Petersilie.
Eine andere Variante ist Kartoffelsuppe mit kleingeschnittenen Saitenwürstle oder mit Büsumer Krabben - auch sehr lecker. Die Saitenwürstle zum Schluß noch 5 Minuten mit heißmachen. Die Büsumer Krabben roh in den vorgewärmten Teller legen und die sehr heiße Suppe darauf geben, das reicht. Schmeckt köstlich.
Guten Appetit, der Winter kann kommen!
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Kartoffelsuppe mit Steinpilzen
Suppe aus Gemüseresten
Immer wenn ich Gemüse oder Kartoffeln übrig habe, mache ich gleich eine Suppe.
Zwiebel in Butterschmalz andünsten, das Gemüse (je nach dem, was es gerade gab >> Broccoli, Gelbe Rüben, Rote Bete, Blumenkohl usw.) dazugeben, mit Hühnerbrühe und etwas Sahne aufgießen und kurz kochen lassen, würzen. Danach wird alles püriert. Man kann verschiedene Gemüsesuppen und Kartoffeln zusammengeben, bei Rote Bete würde ich das nicht machen, da darf nur Rote Bete rein. Man kann die Suppe sehr gut einfrieren. Vor dem Servieren einen Spritzer Sahne in den vorgewärmten Teller, die Suppe drauf, mit Petersilie oder Schnittlauch garnieren - genau das richtige bei Schmuddelwetter.
Zwiebel in Butterschmalz andünsten, das Gemüse (je nach dem, was es gerade gab >> Broccoli, Gelbe Rüben, Rote Bete, Blumenkohl usw.) dazugeben, mit Hühnerbrühe und etwas Sahne aufgießen und kurz kochen lassen, würzen. Danach wird alles püriert. Man kann verschiedene Gemüsesuppen und Kartoffeln zusammengeben, bei Rote Bete würde ich das nicht machen, da darf nur Rote Bete rein. Man kann die Suppe sehr gut einfrieren. Vor dem Servieren einen Spritzer Sahne in den vorgewärmten Teller, die Suppe drauf, mit Petersilie oder Schnittlauch garnieren - genau das richtige bei Schmuddelwetter.
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