Sonntag, 22. Mai 2011

Frischer Thunfisch auf italienische Art

Wer gerne Fisch ißt, greift zwischendurch immer wieder auf den Thunfisch zurück.
Lassen Sie sich pro Person eine schöne, dicke Scheibe (ca. 200 gr.) schneiden und ölen sie diese zu Hause gleich mit Olivenoel ein.
Für die "italienische Art" werden Zwiebel kleingewürfelt und in Olivenoel angedünstet, hinzu kommen kleingewürfelte Tomaten. Dies alles auf großer Herdstufe etwas eindicken. Weiter zufügen Knoblauch, kleingehackte schwarze Oliven sowie Kapern, Salz, Pfeffer und frische Kräuter (Thymian, Rosmarin, Oregano usw.). Wer mag, kann auch noch etwas Tomatenmark dazugeben. Alles einköcheln lassen, bis ein sugo entsteht.
In der Zwischenzeit den Thunfisch nur ganz kurz in Olivenoel von beiden Seiten anbraten, er soll innen noch roh sein. Den Sugo obendrauf geben - fertig!
Dazu passen feine Nüdelchen oder Salzkartoffeln, ich finde aber auch eine Scheibe Baguette ausreichend.
Guten Appetit!

Montag, 16. Mai 2011

Hähnchen-Curry indisch

Hier mal wieder ein exotisches, einfaches und gut vorzubereitendes Hühnergericht.
Die Hähnchen-Brustfilets werden gewaschen, getrocknet, von Häuten befreit und in gleichgroße, nicht zu kleine Streifen geschnitten. Danach werden sie in einer Pfanne mit heißem Erdnußoel, unter Beigabe von Koriandersamen, kurz und schnell gebraten. Danach auf die Seite stellen.
In einer anderen, großen und flachen Pfanne, wird wiederum Erdnußoel gut heißgemacht, hierhinein kommen Senfkörner, je nach Geschmack, diese platzen dann auf. Danach kommen hinzu: Kleingewürfelte Zwiebel, feingeriebener Ingwer, ca. 2 enthäutete und kleingewürfelte Tomaten, 2 kleingeschnittene grüne Chilischoten, Pfeffer, Kurkuma, Bockshornkleesamen, kleingeschnittenes Currykraut (gibt's auf Bestellung beim Gemüsehändler, oder aber man pflanzt es selbst im Garten an, lohnt sich!), Chilipulver und eventuell etwas Salz (ich verwende am Anfang gar kein Salz, sondern gebe es ganz zum Schluß eventuell hinzu). Das ganze wird dann mit Hühnerfond und Kokosmilch, zu gleichen Teilen, aufgegossen. Nun ein paar Minuten köcheln lassen, bis eine etwas dickere Konsistenz entsteht. Wenn das Curry immer noch zu dünn ist, kann mit etwas hellem Soßenbinder nachgeholfen werden.
In das fertige, heiße Curry läßt man jetzt ganz zum Schluß die Hähnchenstreifen nur noch 2-3 Minuten ziehen. So sind sie nicht ausgetrocknet und bleiben wunderbar zart.
Auf dem Teller kann man das Curry noch mit einem Zweiglein Thai-Basilikum oder Pfefferminze garnieren.

Traditionell paßt hierzu sehr gut Reis, feine Nüdelchen oder Stangenweißbrot.
Guten Appetit.

Montag, 11. April 2011

Kräuterflädle mit grünem Spargel und Austernpilzen

Den Pfannkuchen wie üblich zubereiten. Was ich an Kräutern gerade frisch im Hause habe, gebe ich in den Teig. Ein Tipp vielleicht, ich gebe zum Teig immer eine Messerspitze Backpulver dazu und lasse den Teig 1/2 Stunde quellen. Sollte er dann zu dick sein, noch etwas Mineralwasser dazugeben.
Den grünen Spargel in ca. 2-3 cm große Stücke schneiden und mit Schalotten zusammen in Olivenoel anbraten. Wenn der Spargel schon etwas durch ist, die in grobe Stücke geschnittenen Austernpilze dazugeben, mit etwas Steinpilzpulver bestreuen, alles mit Salz, Pfeffer und einer Messerspitze Curry würzen. Mit einem Spritzer Weißwein beträufeln und garkochen.
Das Gemüse kommt auf die eine Hälfte des fertigen Pfannkuchens, die andere wird darübergeschlagen. Garniert wird mit frischen Kräutern.

franz. Perlhuhnbrüstchen mit Couscous und grünen Bohnen

Das Hühnerbrüstchen nach dem Abwaschen und Trockentupfen mit Salz, Pfeffer und etwas Ras el Hanout würzen. In Butterschmalz kurz und kräftig anbraten, einen Rosmarinzweig mit dazugeben. Was ich immer ganz nett finde ich, ist eine in der Mitte durchgeschnittene Tomate, die lege ich auch noch mit in die Pfanne. Dann geht alles in den auf 160 Grad vorgeheizten Backofen - für 14-16 Minuten, je nach Größe. Nach der Garzeit sofort entnehmen und wie immer in Alufolie sowie ein dickeres Handtuch packen, ca. 10-15 Minuten.
In der Zwischenzeit kann eine kleine Soße gemacht werden. Hierzu wird das Bratfett verwendet, dazukommt noch ein Schuß Noilly Prat (weißer Wermut), Salz, Pfeffer sowie ein großes Stück eiskalte Butter, diese immer rühren, bis eine cremige Konsistenz entsteht.
Die TK-Bohnen werden wie immer ca. 6-8 Min. blanchiert und in Olivenoel, Zwiebel, Bohnenkraut, Salz und Pfeffer warmgehalten.
Beim Couscous dünste ich immer eine kleine Schalotte an und gebe dann ganz fein geschnittenes Gemüse dazu, wenig, z.B. eine Karotte, 1/2 Zucchini, eine rote Paprika. Dann kommt der Couscous dazu, es wird mit heißer Hühnerbrühe aufgegossen, lieber wenig, damit er nicht zu dünn wird. Das alles sollte auf niedriger Temperatur stattfinden, damit der Couscous quellen kann. Zum Schluß noch frische Petersilie darunter und fertig ist das Essen!

Sonntag, 3. April 2011

Risotto mit Blattspinat und KIng Prawns

Heute gab's mal ein schnelles Sonntagsessen.
Risotto wie üblich zubereiten (das Grundrezept findet Ihr unter dem 5.3.2010).
Während der Risotto gart, in einer extra Kasserolle Zwiebelwürfel dünsten, frischen oder TK-Spinat zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und in ca. 10 Minuten garen.
Kurz bevor das Risotto gar ist, schneide ich den Spinat etwas kleiner und gebe ihn zum Risotto. In der Zwischenzeit in einer Pfanne die Riesengarnelen (TK-Kost und nicht vorgegart, aber aufgetaut) in Olivenoel anbraten, das dauert nicht länger als 5 Minuten, kleingeschnittenen Knoblauch und Petersilie darübergeben - fertig!
Beim Risotto kurz vor dem Servieren noch ein großes Stück eiskalte Butter unterrühren sowie etwas frisch geriebenen Parmesan - alles noch einmal umrühren.
Serviert habe ich folgendermaßen: Das Risotto kommt in die Mitte des Tellers, die Garnelen drumherum. Das sieht ganz nett aus. Und schmeckt!

Donnerstag, 24. März 2011

Gratinierter Gemüseauflauf

Man kann hier alle möglichen Sorten von Gemüse verwenden (roh und fein geschnitten):
Zucchini, Paprikawürfel, Auberginen, Tomaten, gekochte Kartoffeln oder gekochte Nudeln, frischer Spinat, Frühlingszwiebeln, Fenchel, Stangensellerie, Knoblauch, Champignons oder Austernpilze. Sind keine frischen Pilze vorhanden, kann man auch getrocknete ca. 1 Std.vorher einweichen (das Einweichwasser nicht wegwerfen, es kann noch verwendet werden!)

Wichtig ist, fein geschnitten, am besten mit der Reibe und die Kartoffeln sollten gekocht sein.

Eine Auflaufform wird mit Olivenoel eingepinselt, dann kommen schichtweise die Gemüse, dazwischen wer mag geriebenen Käse. Ich hatte noch eine Packung Krebsfleisch im Kühlschrank, sowas kann man auch in die Form schichten. Aufhören sollte man mit Käse.
Nun braucht der Auflauf auch noch Flüssigkeit. Ungefähr 1/3 der Gemüseschicht sollte an Flüssigkeit vorhanden sein. Hierzu kann man etwas von dem Pilz-Einweichwasser (oder etwas Brühe)verwenden, ebenso Sahne, 1 rohes Ei, Salz, Pfeffer, Muskat, wer mag kann auch noch etwas Ras el Hanout oder asiatische Würze dazugeben.
Der Auflauf wird bei 175 Grad ca. 40 Minuten im Backofen überbacken, zum Schluß eventuell noch den Grill einschalten und vor allem nach der Garzeit noch 10 Minuten im geöffneten und ausgeschalteten Backofen ruhen lassen, damit die letzte Flüssigkeit sich bindet.
Wer mag, kann einen Salat dazu reichen.
Guten Appetit.

Donnerstag, 3. März 2011

Ein ganzes Brathuhn

Ein ganzes Bio-Brathuhn im Backofen zuzubereiten ist eine feine Sache und es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, dieses zu tun. Auf jeden Fall wird das Huhn gründlich gewaschen, eventuelle innenliegende Innereien werden auf die Seite gelegt, das Huhn soll nun einigermaßen trocken sein. Dazu nehme ich eine mit Wasser befüllte Sprudelflasche und stülpe das Huhn drauf, so kann es ganz in Ruhe trocknen. Dann wird das Huhn mit einer Mischung aus Salz, Pfeffer, Curry und Piment außen und innen gründlich eingerieben. An den fetten Stellen, wie an den Schenkeln wird mit einer Gabel mehrmals eingestochen, so daß das Fett beim Braten austreten kann.
Wer mag, kann den Bauch jetzt noch mit frischen Kräutern, Zitrone, Apfelwürfeln füllen. Wer gerne eine richtige "Fülle" machen will, läßt Speckwürfelchen in der Pfanne aus, da hinein kommt frische kleingeschnittene Petersilie sowie Zwiebelwürfelchen. Ein eingeweichtes helles Brötchen oder 2-3 Baguettescheiben werden kurz in Wasser eingeweicht und gründlich ausgedrückt. Nun kommen in eine Schüssel: das ausgedrückte Brötchen, die Petersilie/Zwiebel/Speck, ein Ei, Salz, Pfeffer, Muskat sowie die in kleine Würfel geschnittene Hühnerleber. Den Rest der Innereien bekommt der Hund (natürlich gekocht)! Mit den Händen einen Teig machen und diesen in die Bauchhöhle geben und mit Küchengarn zunähen. Nun ist das Huhn bratbereit. Der Ofen wird auf 175 Grad Umluft vorgeheizt. Das Huhn wird auf ein Backblech gelegt (ein weiteres Backblech gefüllt mit Wasser ist ebenfalls im Ofen und sorgt für Feuchtigkeit). Nicht nur auf dem Rücken und der Brust garen, sondern auf allen 4 Seiten, d.h. die Seitenteile, da wo die Keulen sind, sind eigentlich die dicksten Stellen und brauchen genau wie die anderen Hitze. Ich fang immer mit einer Seitenlage an und drehe dann viertelstündlich, das paßt genau. Am besten ist es, wenn die Brustseite zum Schluß drankommt. Eine Stunde Bratzeit ist genau richtig. Ein Tip noch, ich verwende immer ein großes Huhn, weil wenn was übrigbleibt, gibt es viele Möglichkeiten, sich ganz schnell noch eine andere Mahlzeit zuzubereiten.
So kann man z.B. machen:
Ein schnelles Geflügelragout (Rezept 8.2.2011),
Huhn auf chinesische Art (Rezept 8.2.2011),
Geflügelsalat (Rezept 8.2.2011),
Pollo tonnato (Rezept 2.4.2010, da muß man dann nur die Thunfischsauce machen),
oder ganz einfach einen bunten Salat aus verschiedenen Salaten mit Hühnerfleisch, hartgekochten Eiern, Avocadostreifen, irgendwelche Nüsse usw. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Ihr seht also, ein Huh ist eine gute Sache und es lohnt sich, ein Biohuhn zu kaufen!!!