Donnerstag, 13. Oktober 2011

Kartoffeln gefüllt

Wenn ich Pellkartoffeln koche, mach ich immer ein paar mehr, weil man sie mehrfach verwenden kann. Zum Beispiel für gefüllte Kartoffeln.
Die Kartoffeln vom Vortag werden der Länge nach in zwei Hälften geschnitten.
Mit einem Löffel werden die Kartoffelhälften vorsichtig ausgehölt, aber nicht zu viel, damit die Kartoffeln noch "Stand" hat. Der Inhalt der Kartoffel kommt in eine Schüssel, sie werden gesalzen und gepfeffert. Dazu kommt noch 1-2 EL Creme Fraiche sowie fein geraspelter Käse. Ich hab beim letzten mal Schafskäse genommen, das hat auch lecker geschmeckt. Kräuter können ebenfalls noch ein paar rein. Das alles wird kräftig gerührt, bis es fein ist und kommt dann wieder in die Kartoffel rein. Zugedeckt wird das Ganze mit einer Scheibe Käse, ich hatte noch Raclett-Käse übrig, das hat gut gepaßt.
Nun kommen die Kartoffeln in eine ausgefettete Auflaufform. Farblich war mir das etwas zu trist, deshalb hab ich noch ein paar Cocktailtomaten zwischen die Kartoffeln gestreut.
Nun ca. 15 Minuten im Backofen überbacken und mit einer Schüssel Salat servieren.
Ein leckeres vegetarisches Essen.

Risotto Gorgonzola mit Walnüssen

Wieder den Risotto nach dem Grundrezept zubereiten.
Immer wieder mit Brühe aufgießen und rühren.
In der Zwischenzeit in einer extra Kasserolle gewürfelte Schalotten andünsten und je nach Bedarf wenig oder mehr Scheiben Gorgonzola dazugeben. Es empfiehlt sich, die Scheiben kleinzuschneiden, dann zergehen sie schneller. Mit Sahne aufgießen, kein Salz, dafür Pfeffer, etwas zerdrückten Knoblauch und Paprika dazugeben. Alles glatt rühren und ganz zum Schluß (die letzten 5 Minuten) unter das Risotto geben, kräftig umrühren - fertig.
Guten Appetit.

Risotto Rotwein

Aus dem Italien-Urlaub habe ich zwei interessante Risotto-Rezepte mitgebracht.

Das Grundrezept für Risotte ist immer gleich - siehe Rezept 5.3.2010.
Wenn der Risotto mit Brühe bedeckt und ein paarmal gerührt ist, wird nur noch mit Rotwein aufgegossen, ich nehme meistens einen trockenen italienischen. Solange aufgießen und rühren, bis er weich ist.
Zum Schluß etwas fein geriebene Zitronenschale, ein großes Stück kalte Butter sowie etwas geriebenen Parmesan unterheben - fertig!
Ist ziemlich simpel, schmeckt aber sehr gut.
Dieses Gericht ist gut als Vorspeise oder Zwischengericht gedacht.

Sonntag, 28. August 2011

chili con carne

Chili con carne ist das ideale Umzugsgericht.
Pro Person rechnet man mit 150 gr. reinem Rinderhack, bei gutem Appetit (z.B. nach einem Umzug von Villingen nach Stuttgart) würde ich 200 gr. pro Person nehmen.
In einem großen Bräter werden reichtlich grob geschnittene Zwiebelwürfel angedünstet, danach kommt das Hackfleisch dazu und wird ebenfalls angebraten. Das Fleisch sollte mit einer Gabel zerteilt werden. Kleingeschnittene Paprikawürfel (ich nehm lieber die spitzen, die haben mehr Aroma) dazugeben. Alles umrühren. Danach Tomaten aus der Dose (mit einer Gabel etwas zerkleinern) sowie Kidneybohnen aus der Dose dazugeben. Die Menge muß jeder selbst bestimmen. Ich persönlich mag's lieber mit viel Fleisch und weniger Bohnen, muß aber nicht sein.
Jetzt wird gewürzt. Salz, Pfeffer, eine Prise Curry, Kreuzkümmel, getrocknetes "arabiata-Gewürz, sowie entweder getrocknete Chilischoten oder frische, kleingeschnitten. Je nach Geschmack, der eine mag's gerne scharf, der andere nicht. Ich finde da immer einen Mittelweg und stell dann noch ein Fläschchen Tabasco für die ganz Mutigen auf den Tisch.
Nachdem jetzt alle Zutaten im Topf sind, wird mit etwas Brühe aufgegossen, nicht zu viel. Nun wird (ohne Deckel) auf kleiner Flamme geköchelt, bei kleineren Mengen ca. Stunde, bei größeren 1 1/2 - 2 Stunden. Und immer wieder umrühren. Nach der Garzeit kann etwas dunkler Saucenbinder dazugegeben werden, damit es mehr Konsistenz bekommt. Nun noch einmal aufkochen und fertig ist das chili con carne. Zum Schluß noch frisch geschnittene Petersilie unterheben.
Dazu paßt gut Stangenweißbrot - guten Appetit.

Seezungenfilet mit frischen Pfifferlingen

Wenn die Zeit der frischen Pfifferlinge gekommen ist, gibt es für mich kein Halten.
Dieses Rezept ist super einfach.
Das Seezungenfilet wird gesalzen und gepfeffert, leicht mit Mehl bestäubt und in Butterschmalz mit einem Stück frischer Butter gebraten.
Die Pfifferlinge werden, wie im Rezept darunter beschrieben, zubereitet.
Beides auf einem vorgewärmten Teller anrichten - basta!
Wer mag, kann natürlich noch feine Nüdelchen dazu anbieten. Es tut's aber auch mal mit einer Scheibe Baguette.

Spaghetti mare monti

In Italien bekommt man des öfteren Pasta mare monti angeboten.
Das heißt, mare >> Meer und monti >> Berge wird vermischt, im heutigen Fall Spaghetti mit Garnelen und frischen Pfifferlingen.
Die Spaghetti werden wie üblich gekocht.
Die PFefferlinge werden in Schalotten angedämpft, mit Salz, Pfeffer und etwas Steinpilzpulver gewürzt, mit etwas Weißwein und ungeschlagener Sahne abgelöscht. Das Ganze leise, aber nicht zu weich köcheln lassen, kurz bevor die Spaghetti fertig sind werden die schon vorgegarten Garneln unter die Pfifferlinge gehoben, mit etwas geriebener Zitronenschale verfeinern. Ist die Sauce zu dünn, kann gerne mit etwas hellem Instant-Saucenpulver gebunden werden.
Die Spaghetti auf die vorgewärmten Teller geben, "mare monti" darüber verteilen und dann essen!

Nudelsalat mit Garnelen und Krebsfleisch

Ein sommerlicher leichter Nudelsalat ohne Majonnaise ist, finde ich, eine gute Idee.
Tagliatelle werden bißfest gekocht.
In der Zwischenzeit kann man die Garnelen und das Krebsfleisch vorbereiten, d.h. im Sieb mit kaltem Wasser abbrausen und mit einem Küchenkrepp trocknen. In eine kl. Schüssel geben und mit Zitronensaft sowie etwas geriebener Zitrone übergießen.
Die Tagliatelle nach dem Kochen in eine Schüssel geben **), sofort und noch warm, mit einem guten Olivenoel sowie weißem Balsamico vermischen, salzen, pfeffern und danach die Garnelen und das Krebsfleisch druntermischen.
**) Etwas von dem Nudelwasser in dem Topf lassen und eine handvoll TK-Erbsen kurz darin ziehen lassen - abgießen!
Die Erbsen sowie halbierte oder geviertelte Cocktailtomaten auch noch daruntermischen, abschmecken und mit frischem Basilikum garnieren.
Der Salat sieht hübsch aus, wenn man ihn nicht in einer Schüssel, sondern auf einer Platte serviert.